Freitag, 13. Juli 2007

Gut drauf im Juli

ENDLICH IST ES SOWEIT
Der Jahresurlaub steht vor der Tür! Für Sie auch? Und meistens bedeutet dies vor allem eins: Ab in die Sonne! Ich drücke mich normalerweise lieber vor der Sonne. Und trotzdem und vielleicht gerade deshalb habe ich es geschafft, bei der Gartenarbeit einen mörderischen Sonnenbrand am Rücken zu bekommen. Während ich hier in den Computer tippe, schält sich unaufhaltsam die Haut unter der Rücklehne ab. Es brennt, juckt und schmerzt. Ach hätte ich bloß….Nein, ich habe nicht. Ich habe zwar in der letzten Ausgabe von „Das Grüne Haus“ selber ganz toll darüber geschrieben, wie man sich einschmieren soll, aber ich selber habe mich nicht darum gekümmert. Einfach vergessen darauf habe ich. Ich reihe das unter Verbrennung ersten Grades aufgrund von Verblödung zweiten Grades. Weil erstens kümmere ich mich wie ein Haftelmacher bei meinen Kindern, dass sie ihre Haut eincremen und ich selber mache das bei mir nicht. Und zweitens habe ich es nicht einmal gemerkt und auch nachher die Haut mit nichts behandelt. Viel zu spät habe ich mir ein kühlendes und feuchtigkeitsspendendes Aloe Vera Gel dann auf die verbrannte Haut gegeben. Tja, wie heißt es so schön: Aus Schaden wird man klug.

SCHILDKRÖTENGEHEIMNISSE
Hektik und Zeitmangel sind bereits so feste Bestandteile unserer Gesellschaft, dass es vollkommen normal ist, ständig irgendetwas zu tun zu haben. Und aus Angst etwas zu verpassen, ist man immer am Sprung und schafft dennoch nicht alles. Mir geht es zumindest so. Ihnen auch? Multitasking nennt man es dann, mehrere Dinge gleichzeitig tun zu können. Wer diese Eigenschaft besitzt, gilt heutzutage als effizient und ökonomisch. Toll, dass da nur bei so wenigen von uns mal die Speicherplatte durchbrennt und das System abstürzt im Sinne eines Burn-Out-Syndroms. Ach ja, so manches mal wünschte ich mir schon, ich könnte mal mit unserer Schildkröte tauschen. Sich selbst in richtigen Zeitpunkt zurückziehen, sich sammeln und innerlich zur Ruhe kommen. Einfach einmummeln, einen Gang runter schalten und trotzdem beharrlich seine Ziele erreichen. Nicht umsonst ist die Schildkröte in der Yoga-Philosophie das Symbol für die Verbindung mit der innersten Kraft und dem höchsten Bewusstsein. Also von Schildkröten kann man zweifellos so Einiges lernen. Was alles, das vermitteln Aljoscha Schwarz und Ronald Schweppe in ihrem neuen Buch “Die 7 Geheimnisse der Schildkröte“. Mit unterhaltsamen Geschichten von einer Schildkröte werden 7 Kernsätze zur inneren Gelassenheit spannend und unterhaltsam aufbereitet. Mithilfe von Übungen lassen sich die Lektionen sogar im Alltag leicht umsetzen. Und man lernt so, Langsamkeit als eine der größten Stärken zu erkennen, Geborgenheit in sich selbst zu finden und sich auf eine Sache zu konzentrieren. Das Einzige, was Sie dabei leider nicht lernen, ist, wie Ihnen der Panzer wächst. Erschienen im Lotos-Verlag. ISBN 3-7787-8196-8.

SCHLAPFEN MIT BISS
Eigentlich hätte ich mir schwören können, dass ich das Plastikklumper nie anziehen würde. Aber es kam natürlich ganz anders. Jetzt habe ich welche, noch dazu in rosa und bin total begeistert: Von meinen Crocs! Ursprünglich als Wassersportschuhe konzipiert, erobern sie seit einiger Zeit nach und nach die Herzen von Fashion Victims, Promis und Gesundheitsfanatikern gleichermaßen. Hollywoodstars wie Al Pacino, Jack Nicholson, "Desperate Housewife" Teri Hatcher, Drew Barrymore oder Fashion Ikone Nicole Kidman gelten als Crocs Fans der ersten Stunde. Bei mir hat es erst 5 Jahre später gefunkt. Dachte ich bisher doch, dass dieser Kunststoffschuh einfach nur trendy ist und als letzter Schrei meinen Füßen sicherlich nicht gut bekommt. Da dachte ich aber falsch. Die Schuhe sind nicht nur superleicht und einfach zu pflegen, sondern obendrein auch weich, bequem, rutschfest, sorgen für ein angenehmes Fußklima. Sind dazu resistent gegen Bakterien und Fußgeruch und stimulieren auch noch die Blutzirkulation. Und der orthopädische Absatz und die eingebaute Unterstützung für das Fußgewölbe und -wurzel positionieren den Fuß genau richtig für einen ultimativen und gesunden Tragekomfort. Mit ein Grund, warum auch Orthopäden mittlerweile auf Schuhwerk von Crocs schwören. Ideal für alle, die jeden Tag lange auf den Beinen stehen und deshalb einen komfortablen und leichten Schuh brauchen. Der Börsenwert des Unternehmens ist übrigens alles andere als leicht. Mit rund 1 Mrd. US-Dollar gilt er als höchster Wert, den je ein Schuhhersteller verzeichnen konnte. Weitere Informationen: www.the-original.at und www.jibbitz.com

TRI-TRA-TRALLALA.....
Sie pfeifen auf Reclamheftchen Spielpläne? Und Pseudo-Politstatements von Hütern des konventionell-akademischen Theaterbetriebes? Sie nehmen postdramatische Diskurse eher als Tranquilizer denn als sinnlich-orgiastisches Erlebnis wahr? Wenn Sie dazu noch dem standardisierten Mainstream-Amüsiertheaterangebot widerstehen wollen, dann sind Sie reif für den Rabenhof. Mehr als 50.000 Zuseher fanden in der vergangenen Saison ihren Weg in dieses kleine Wiener Gemeindebautheater. Besonders erwähnenswert hierbei das Programm: “Beim Gusenbauer!“ Als kleiner Vorgeschmack darf ich Ihnen die Ankündigung des neuen Programms zitieren: “Nach einer sensationellen kabarettistischen “Regierungszeit” im Frühjahr 07 mit 31 ausverkauften Vorstellungen in der Rabenhof Republik wird der “Kanzler der Herzen“ ab 28. September 2007 die Sommerpause beenden und seine Amtsgeschäfte in aktualisierter Form und mit erhöhter Frauenquote (Andrea Kdolsky und Eva Glawischnig) mit dem Programm “Jetzt erst recht!“ wieder aufnehmen.“ Klingt doch vielversprechend, oder? Und ein Plus-Zuckerl soll es angeblich auch noch geben: Gusis Künstlerüberraschungsfreund aus den USA! Den Original Wiener Praterkasperl mochte ich ja bereits als Kind sehr. Umso netter finde ich es nun, dass es ihn in ausgewachsener Form weiter gibt. Und ehrlich, wenn wir schon sonst derzeit mit unserer neuen Regierung nicht viel zu lachen haben, in diesem Kabarett lachen Sie garantiert Tränen. http://www.rabenhof.at/ und http://www.maschek.org/

VON WEGEN LUSTIG
Alle reden über Komatrinken, Kampftrinken und Alkoholmißbrauch unter Jugendlichen. Dass der Alkoholkonsum bisher bagatellisiert wurde und dadurch sei Alkohol für Jugendlichen auch viel leichter verfügbar als früher. Schlimm genug, dass es so ist. Aber noch schlimmer finde ich, dass der häufige Trinkgrund “Alkohol macht lustig“ ein Märchen ist, welches sich trotz der vielen öffentlichen Diskussionen weiter aufrecht hält. Denn Alkohol macht uns sogar alles andere als lustig. Im Gegenteil, er macht uns ganz schön humorlos. Trinker verlieren nämlich offenbar die Fähigkeit, Witze zu verstehen. Das berichteten die Neurowissenschaftlerin Jennifer Uekermann von der Universität Bochum kürzlich aufgrund eines Tests mit 29 gesunden und gleich vielen alkoholkranken Personen. Sie präsentierte den Testpersonen einen Witz mit vier möglichen Pointen, von denen nur eine sinnvoll und lustig war. Die Alkoholiker wählten deutlich öfter eine falsche Pointe als die gesunden Testteilnehmer. Auch bei weiteren Fragen zum Humorverständnis schnitten sie schlechter ab. Also von wegen lustig! (Quelle: "Diabetiker Ratgeber" 5/2007)

"ICH HAB'S IM KREUZ"
Ein scheinbar harmloser Aufprall. Ein schneller Peitschenschlag. Und schon ist die Halswirbelsäule lädiert. So schnell ging das kürzlich bei meiner Schwester. Es folgten endlose Schmerzen, elendslange Arztbesuche, etliche Physotherapiestunden und Massagen und ein sechswöchiger Totalarbeitsausfall. Um ihr in dieser Zeit ein wenig helfen zu können, erkundigte ich mich und tauchte ein, in die Welt rund um unser hochkomplexes Meisterwerk, das so manche technische Konstruktion in den Schatten stellt: Den Rücken bzw. die Wirbelsäule. Und siehe da, ein Mysterium offenbarte sich mir. Egal wohin ich kam, immer hieß es “Ja, Rückenschmerzen habe ich auch.“ Und das über alle Altersgruppen hinweg. Sichtlich reicht nur ein fuzzikleines Element an der Wirbelsäule, welches nicht reibungslos funktioniert, und schon kommt das gesamte System ins Trudeln und wehrt sich mit schmerzhaften Signalen. Eine Umfrage zeigte, dass der Satz "Ich hab's im Kreuz", mit Abstand die häufigste Klage in den Arztpraxen fällt. Denn sage und schreibe 45 Prozent der in dieser Umfrage interviewten 4.000 Menschen litten zum Zeitpunkt der Befragung an Rückenschmerzen. Ängstigen tut sich aber kaum jemand davor. Stattdessen fürchten sich 73 Prozent vor einem Herzinfarkt 59 Prozent. Und nur weniger als die Hälfte der Befragten - nämlich 40 Prozent - haben Angst vor Rückenschmerzen.
(Quelle: Allianz Private Krankenversicherungs-AG)

KÜHLPACKUNG FÜR DAS GEHIRN
Gähnen Sie derzeit auch so viel? Die Hitze macht echt müde. Wissen Sie warum wir eigentlich gähnen? Ich dachte immer, ein Sauerstoffmangel im Blut würde das Gähnen hervorrufen. Diese These wurde aber widerlegt. Gähnen dient vielmehr der Aufmerksamkeitssteigerung. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der State University of New York at Albany. Sie meinen, dass das Gähnen eine Wärmeaustausch-Funktion besitzen würde. Das soll so funktionieren: Durch das Einatmen von kühler Luft beim Gähnen werde der Temperaturhaushalt im Gehirn reguliert und somit die Bedingungen für optimale Leistungsfähigkeit geschaffen. "Gähnen ist nicht wie man meinen könnte ein Zeichen von Gelangweilt-Sein oder Schlafen-Wollen. Wir gehen davon aus, dass durch die temperaturregulierende Funktion des Gähnvorgangs die Aufmerksamkeitsfähigkeit sogar gesteigert wird", so die Studieninitiatoren Andrew und Gordon Gallup. Also wenn Sie fit bleiben wollen, legen Sie sich einfach ein Kühlpäckchen an die Stirn. So brauchen Sie sich von Gähnern nicht mehr anstecken lassen müssen und können ihr "normales" Gähnverhalten einfrieren. (Quelle: www.epjournal.net)

“GIB IHNEN WURZELN, WENN SIE KLEIN SIND
UND GIB IHNEN FLÜGELN WENN SIE GROß WERDEN“
Dieses Sprichwort über Kinder fand ich total schön. Ich las es neulich in einer Zeitschrift, welche im Bogi Poark herumlag. Ein Riesengroßer Indoor-Spielplatz am Rande von Wien. Lauter kleine Knirpse liefen vor meinen Füssen herum, hintennach robbten deren Eltern. Und meine großen Kids waren irgendwo verschwunden. Gerade in dem Moment, in dem ich mir dachte, wie wenig sie mich doch heute schon brauchen, schoss es mir durch den Kopf, wie sehr sie mich doch derzeit eigentlich auch noch brauchen. Als sie noch kleine Kinder waren, benötigten sie klare Anweisungen und Grenzen, um Halt und eben Wurzeln zu finden. Heute als Jugendliche wollen sie davon nichts mehr wissen. Sie werden flügge, aber noch brauchen sei die größeren Flügeln - und statt feste Regeln jede Menge überzeugende Argumente. Das macht es für mich spannender, aber nicht weniger anstrengender. Denn in Debatten schlagen mich meine Kinder nun mit meinen eigenen Worten. Doch es geht dabei dann gar nicht um “Kopfschach“, wie ich manche unserer Aussprachen so gerne betitle. Die Psychotherapeutin und Erziehungsberaterin Ursula Neumann hat dazu einmal nett formuliert: “Erziehung geht nicht zwischen zwei Köpfen vor sich, sondern zwischen den Herzen von Eltern und Kindern. Genau darum geht´s!

Mittwoch, 6. Juni 2007

Gut drauf im Juni

SALUTO! ICH GRÜßE SIE GANZ HERZLICH!
Gleichzeitig bin ich stolz, zumindest schon den Anfang des Wortes “Salutogenese“ richtig anwenden zu können. Sie kennen das Wort nicht? Ich auch nicht. Klingt aber unwahrscheinlich kompliziert und wichtig, nicht wahr? Spätestens als die zweite Pressekonferenzeinladung hier bei uns in der Redaktion eintraf mit dem Thema Salutogenese, wusste ich es: Ich sollte mich mit der steilen Karriere dieses Wortes beschäftigen. Umso erstaunter war ich, als ich erfuhr, was Salutogenese bedeutet. Nämlich einfach nur: Gesundheitsentstehung. Oder der Ursprung von Gesundheit. Oder halt all das, was uns widerstandsfähig macht gegen seelische und körperliche Erkrankungsrisiken. Geben tut es das Wort schon seit mehr als 30 Jahren. Als Erklärung las ich weiters: Salutogenese steht als Gegenbegriff zu Pathogenese, wobei das salutogenetische Modell der Idee der Heterostase verpflichtet ist. Pathogenese? Heterostase? Jetzt reicht es aber. Das ist ja wie bei meinem letzten Einkauf einer passenden Sonnencreme. Nur wer sich im Dschungel durch die komplizierten Sonnencreme-inhaltsstoffe-Erklärungen durchgeschlagen hat und Experte geworden ist, darf auch die richtige Sonnencreme kaufen und anwenden.
Bitte sprechen wir doch einfach.....Saluto und genesen Sie gut!
Alles Liebe und viel Spaß beim Weiterlesen von “Gut drauf im Juni“ nun
Ihre Evelyne

NETTE VIERBEIN-BESITZER
Drei Redaktionschlüsse ist es nun her, dass unser kleiner Hund schon bei uns ist. Drei lehrreiche Monate muss ich sagen. Plötzlich bin ich in eine scheinbar andere Welt eingetaucht. In die Welt der netten Hundebesitzer. Diese Gesprächigkeit, Offenheit, Lockerheit und Herzlichkeit unter den Hundebesitzern kannte ich bisher kaum. Wann immer ich nun eine Arbeitspause einlege und die Hundezone mit unserem Hund betrete, werde ich dort von allen anwesenden Herrchen und Frauchen nett begrüßt und man plaudert und lacht gleich ungezwungen miteinander. Wie ist es nur möglich, dass unter Tierbesitzern ein offeneres Verhältnis besteht als unter Eltern? Denn wenn ich früher mit den Kindern am Kinderspielplatz auftauchte, wurde ich oft nur brummig angeschaut. Auch wurde mir angeraten, ich solle mit dem Hund eine Hundeschule besuchen, um zu wissen, wie man richtig erzieht. Anfangs meinte ich noch, ich hätte nun meine Kinder 14 Jahre lang erzogen und mit einem Hund werde ich doch allemal noch fertig werden. Heute, drei Monate später und mindestens 30 weitere Mal auf die Hundeschule angesprochen, bin ich schon zweifelnder. Gut, ich werde im Sommer in diese Schule gehen. Warum hat mich aber noch nie jemand nach der Geburt meiner Kinder gefragt, ob ich eine Kinderschule besuchen möchte, um meine Kinder richtig erziehen zu können? Dass der eigene Nachwuchs richtig erzogen wird, daran sollte uns doch eigentlich viel mehr liegen.

LEBENSLAUF PRODUKTIONSKETTE
Kennen Sie das System des “lückenlosen-wo-komme-ich-her-Nachweis“? Wenn man sich beispielsweise ein Auto bestellt, kann man bei der Herstellung am Computer sehen, wo sich das Auto in der Produktionskette gerade befindet. Das dient eigentlich nicht zum Spaß, sondern dabei handelt es sich um ein einheitliches, durchgängiges und betriebsübergreifendes Kontroll- und Rückverfolgbarkeitssystem um die optimale Qualität zu gewährleisten. Ganz nach dem Motto: “Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser” entwickelt sich auch unsere Nahrungsbeschaffung. Denn auch hier gibt es bereits ein System, mit Namen QS-Prüfsystem, welches eine stufenübergreifende Kontrolle bei Fleisch und Fleischwaren, aber auch bei Obst, Gemüse und Kartoffeln gewährleistet. In Deutschland wird es bereits angewendet. In Österreich warten wir noch darauf. Zusätzlich zu den europäischen Rechtsvorschriften und nationalen Gesetzen dokumentiert und kontrolliert das QS-Prüfsystem jede Herstellungs- und Vermarktungsstufe - von Feld und Stall bis zur Ladentheke. Und jedes Lebensmittel, das mit dem blauen QS-Prüfzeichen gekennzeichnet ist, hat somit einen echten "Lebenslauf“. Ich bin mir sicher, dass wir auch einmal die Stufen des Prüfsystems unserer Produktion, “ähm“ ich meine Schwangerschaften, im Lebenslauf eines jeden Menschen dokumentieren werden. Transparenz auf allen Ebenen. (Quelle: www.qs-fleisch.inf)

SCHALLPLATTEN-EFFEKT
Warum ich bei meinen Kindern manches zig-mal sagen muss, bis diese mich endlich verstehen, war mir ja bis jetzt ja nicht so ganz klar. Die ewige Leier dieser Schallplatten-Erziehungsform kann manchmal ganz schon anstrengend sein. Aber sie hilft. Amerikanische Wissenschaftler fanden nun heraus, dass Menschen sich besonders dann von einer Meinung überzeugen lassen, wenn sie diese mehrmals hören. Dabei ist es egal, ob mehrere Personen diese Auffassung teilen oder ob immer wieder die gleiche Person die Meinung äußert. Demnach erhöht das Wiederholen einer Meinung die eigene Glaubwürdigkeit und die Zuhörer bewerten den Standpunkt als allgemein bekannt, auch wenn dieser es in Wirklichkeit nicht ist. Dieser Effekt tritt aber auch dann ein, wenn nur eine Person einen Standpunkt mehrmals wiederholt. Die Forscher vermuten, dass eine mehrmals wiederholte Meinung dadurch leichter im Gedächtnis haften bleibt und ein Gefühl der Vertrautheit entsteht. (Quelle: Journal of Personality and Social Psychology).

ABRAKADABRA UND TOI, TOI TOI
Sind Sie abergläubisch? Wünschen Sie sich auch etwas, wenn Sie eine Sternschnuppe sehen? Klopfen auch aufs Holz oder vermeiden wichtige Termine auf einen Freitag, den 13. zu legen? Wünschen “Toi, toi, toi“ oder “Hals- und Beinbruch“ oder “drücken die Daumen“ vor einem wichtigen Auftritt und verschenken Kleeblätter? Ich schon! Obwohl die Naturwissenschaft immer mehr in die Geheimnisse des Lebens eindringt, werden abergläubische Handlungen, Sprüche und Rituale heute noch immer ganz selbstverständlich im Alltag benutzt. Die Volkskundlerin und Autorin Dorothea Steinbacher erklärt in ihrem neuen Buch “Abrakadabra und Toi, toi, toi“ die eigentliche Bedeutung und die historischen Wurzeln unserer Bräuche und Redensarten. Auf anschauliche und unterhaltsame Art erfährt man Erstaunliches über Glücks- und Unglücksbringer, Traditionen, magische Zahlen und Rituale. Eine höchst vergnügliche und zugleich lehrreiche Reise in die Geschichte des Brauchtums, die ich Ihnen empfehlen kann. Erschienen im Heyne Verlag. ISBN 978-3-453-12110-2

JUCKT ES UND KRATZT ES SIE AUCH?
Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum wir uns kratzen, wenn´s juckt? Privatdozentin Sonja Ständer, Leiterin der Juckreiz-Ambulanz an der Hautklinik der Universität Münster erklärt das so: “Der leichte Schmerzreiz, der durch das Kratzen ausgelöst wird, überdeckt den Juckreiz.“ Denn die Schmerzimpulse werden etwas schneller zum Rückmark geleitet und blockieren das Juck-Empfinden. Man kann meist gar nicht anders, als zu kratzen: Der Körper reagiert reflexartig auf das Kitzeln auf der Haut. Die Schwelle, bei der der Kratz-Reflex einsetzt, ist zwar individuell unterschiedlich. “Aber man kann ihn nicht durch reine Willensstärke auf Dauer unterdrücken“, erläutert Hautärztin Ständer. Vermutlich sei der Juckreiz vom Körper ursprünglich als eine Warnung beispielsweise vor Insekten auf der Haut angelegt. Man kratzt, und dadurch wird der Fremdkörper entfernt. “Mit dem Wohlgefühl, dass man durch das Kratzen empfindet, belohnt sich der Körper möglicherweise für diese schnelle Reaktion“, sagt die Wissenschaftlerin und betont, dass beim Thema Juckreiz noch viele Fragen offen seien. Erst seit Mitte der 90er Jahre wisse man beispielsweise, dass Juckreiz auf eigenen Nervenbahnen weitergeleitet werde. Davor ging man immer davon aus, dass Juckreiz und Schmerzempfinden auf demselben Weg verarbeitet werden. Ob wir uns deshalb kratzen und nicht beißen, zwicken oder schlagen, wenn´s juckt? Weitere Infos unter www.juckreiz-informationen.de.

COOLE NÄCHTE UNTER BAMBUS
Wenn tagsüber stark die Sonne scheint, geht es in unseren Wohnungen und Häuser abends heiß her. Sie heizen sich bis zu einer Temperatur auf, die vielen von uns unerträglich erscheint und den Schlaf rauben kann. Wenn wir dann nachts bei hohen Temperaturen unter zu dicken Decken oder aber bei offenem Fenster ganz ohne liegen, dann lässt die Sommererkältung nicht mehr lange auf sich warten. Denn Schweiß auf der Haut zusammen mit Zugluft ist ja die denkbar schlechteste Kombination. Für heiße Nächte sind daher leichte Bettdecken, die angenehm kühlen und Schweiß aufnehmen können, angesagt. Wie beispielsweise die neue, leichte und samtweiche Sommerbettdecke Bamboo von dem österreichischen Unternehmen HEFEL Textil. Sie ist aus Bambusfasern hergestellt. Diese tolle Naturfaser hat die Fähigkeit, sich Temperatur und Feuchtigkeit perfekt anzupassen und kann unsere Haut um etwa 2°C kühler als Baumwolle halten. Die HEFEL Decke Bamboo besitzt übrigens noch dazu natürliche antibakterielle Eigenschaften, die auch beim Waschen bei 60 Grad – ist übrigens auch in der eigenen Waschmaschine möglich - nicht verloren gehen. Durch eine zusätzliche Veredelung mit Aloe Vera wird das natürliche Gleichgewicht der Haut noch weiter optimiert. Klingt das nicht kuschelig kühl? Weitere Infos unter www.hefel.com

DUBIOSES PER MAUSKLICK
Oben Kahlschlag und unten tote Hose? Haarausfall und Potenzprobleme scheinen für manche Männer solch ernsthafte Bedrohungen darzustellen, dass sie auch bereit sind, sich auf dubiose Angebote im Internet einzulassen. Doch bitte Männer seid vorsichtig: Gerade im Web wimmelt es von skrupellosen Geschäftemachern und die Gefahr ist groß, illegale oder falsch dosierte Präparate zu erhalten - mit unabsehbarem Schaden für die Gesundheit. So führte das Zentrallabor Deutscher Apotheker zur Prüfung der Arzneimittelqualität im Internet am Beispiel von Propecia, einem Präparat mit nachgewiesener Wirkung gegen erblich bedingten Haarausfall beim Mann, online Testkäufe und anschließende Laboranalysen durch. Von den 14 überprüften Produkten konnten sechs als Fälschungen identifiziert werden, vier enthielten überhaupt keinen Wirkstoff. Zwei enthielten einen zusätzlichen nicht identifizierbaren Inhaltsstoff. Auch die Preise enttäuschten: So verlangten manche "schwarzen Schafe" anstelle des Apothekenabgabepreises von 56,83 Euro (Stand November 2006) für 28 Tabletten bis zu 110 Euro! Fazit: Wer unkontrollierte Internetpräparate bestellt, kann nicht nur viel Geld verlieren, sondern riskiert auch seine Gesundheit. Weitere Informationen zum Thema Arzneimittelfälschung im Internet unter: www.medikamentenqualitaet.de

AM 5. JUNI WAR WELT-UMWELTTAG!
In Österreich stand er heuer unter dem Motto "Weniger CO2 - ich bin dabei!". Informationen zu den vielen Veranstaltungen gibt es auf der Homepage www.umwelttag.at. Hier finden Sie aber auch einige leuchtende und nützliche Energiespartipps. Apropos sparen: Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass wir oftmals mit einer “Verbaucher-Doppelmoral“ leben. Denn wir greifen selbstverständlich zu, wenn uns im Supermarkt eine billige Aktion anlacht, wenn praktische Regenbekleidung zu Niedrigstpreisen angeboten wird oder der Blumenstrauß für 3,99 Euro zu haben ist. Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass man keine Produkte kaufen sollte, wenn sie von Kindern hergestellt wurden. Wenn Arbeiter einen Hungerlohn dafür bekommen oder ihre Gesundheit riskieren. Wenn Chemieriesen die Luft verpesten, Erdölgiganten Meere verschmutzen oder Tiere für die Erprobung von Kosmetika leiden müssen. Beginnend mit dem heurigen Welt-Umwelttages nehme ich mir daher vor, mich und meinen Hausverstand öfters zu fragen, ob ich mich als Konsumentin immer so verhalte, wie ich es als aufgeklärte Bürgerin selbst befürworten würde.

Donnerstag, 24. Mai 2007

GUT DRAUF IM MAI

RAUCHZEICHEN UND SEINE PROBLEME. Ein wahrhaft vielschichtiges Phänomen ist das Rauchen. Nicht nur weil sich derzeit Wirte und das Gesundheitsministerium streiten, wo in einem Lokal künftig Nikotin, Benzol, Formaldehyd und andere Rauchinhaltsstoffe wabern dürfen, sondern auch weil Experten von dem Risikofaktor mit dem größten Verlust an Lebenszeit sprechen. Die Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher spricht sogar von Österreich als Entwicklungsland im Bereich des Nichtraucherschutzes und der Tabakprävention. Und noch etwas: Rauchen sei die “größte Dauerepidemie“ aller Zeiten. Also ist das nicht unfair? Das heißt nun, dass die Influenza und die Vogelgrippe in Sachen Epidemie doch tatsächlich nie mithalten können? Also nur für den Fall dass sie kommen würden. Der Tabakrauch wird immer siegen? Wissen Sie eigentlich dass Nikotinabhängige Stressituationen und Panikattacken schlechter verarbeiten können? Das ist wissenschaftlich erwiesen. Und trotzdem werden solch grandiose Angstinszenierungen in die Welt gesetzt? Am 31.Mai steht uns wieder einmal der Weltnichtrauchertag bevor. Ich finde den sollten diejenigen feiern, für den der Tag gewidmet ist, nämlich den Nichtrauchern wie mir. Denn ehrlich: Dass Rauchen gesundheitliche Schäden bewirkt, ist heute so gut wie jedem bekannt, oder? Und ausserdem: Lob zieht einfach besser als Strafe.

"BLÜHT IHNEN ETWAS?" BEISPIELSWEISE DIE POLLEN. Eigentlich sollte ein Spaziergang in der freien Natur zu den schönsten Dingen der Welt gehören. Man bewegt sich, hat viel frische Luft und kann dazu noch die Sonne und den Geruch der Blüten genießen, die jetzt im Frühjahr besonders reichlich sprießen. Herrlich! Doch leider reagieren viele von uns darauf allergisch. Gerade nach dem milden Wintern wie in diesem Jahr. Denn dann blühen Bäume und Sträucher schon sehr früh. Die Augen brennen, die Nase juckt und läuft und der Niesreiz beutelt uns hin uns her und treibt uns die Tränen aus den Augen. Manche leiden sogar unter Atemnot. Kennen Sie das? Anfangs glaubt man noch, man hat sich eine “Sommergrippe“ eingefangen. Und ahnt gar nicht, dass die "Erkältung" pollenbedingt sein könnte. Damit wird Heuschnupfen aber verkannt, und deshalb nicht oder falsch behandelt. Also ab zum Arzt wenn Sie den Verdacht haben, dass sich der allergieauslösende Botenstoff Histamin bei Ihnen bemerkbar macht. Heuschnupfen ist immerhin die häufigste Allergieform. Antihistaminika können dagegen helfen. Denn aus einem unbehandelten Heuschnupfen kann leider auch ein allergisches Asthma entstehen.

FRAUEN UND IHRE SCHÖPFERISCHEN KRÄFTE. Interessant ist es, sich einmal mit den Inkas in den Anden auseinanderzusetzen. Obwohl die Spanier 1533 dieses Volk brutal zerstörten, ist doch ihre Kultur erhalten geblieben. Neben der bemerkenswerten Aspekten ihrer ausgeklügelten Wirtschaftsplanung, ihrem hoch entwickelten mathematischenn und technischen Wissen, war die Stellung der Frau erstaunlich. Frauen waren vollkommen unabhängig, nicht nur in finanzieller Hinsicht. Sie konnten auch für jeden Beruf entscheiden, von Priesterinnen, Kriegsherrinnen bis hin zu Regierungsoberhäupter. Hausarbeit wurde als Arbeit anerkannt und von der Gemeinschaft bezahlt. Mehr noch, Frauen wurden als Wiederverkörperung der Naturgottheit Pachamama (“Mutter Natur“) betrachtet, die sowohl über Weisheit als auch über Kreativität verfügt und den Respekt für die Natur versinnbildlicht. Wollen Sie mehr darüber erfahren? Eine ausgezeichnete Entdeckungsreise in die Anden, die uns auch die Möglichkeit eröffnet, die tolle Heilkunst der Inkas kennen zu lernen, bietet der Roman “Schattenfänger“ von Hernán Huarache Mamani, erschienen im btb Verlag. Vielleicht ein Muttertagsgeschenk?

KINDERKRANKHEITEN EINER MUTTER. Muttertag ist auch eine gute Gelegenheit auch mal die Beziehung der Kinder zu seinen Eltern zu durchleuchten. Oder die der Eltern zu den Kindern. Denn besonders zwischen Mütter und Töchter macht sich da ein besorgniserregender Trend breit. Essstörungen wie Magersucht und Bulimie sind längst nicht mehr nur Bedrohungen für Teenager und junge Leute. Ärzte beobachten zunehmend, dass auch "gestandene" Frauen zum unkontrollierten Hungern oder dem Wechsel von unmäßigem Essen und Erbrechen (Bulimie) neigen. "Die Konkurrenz zwischen Mutter und Tochter ist ein gewaltiges Thema", sagt der Vorstandsvorsitzende des Bundesfachverbandes für Essstörungen, Diplom-Psychologe Andreas Schnebel. Die Rollenanforderung, Mutter, Partnerin und Karrierefrau zu sein und gleichzeitig modern und im Trend zu bleiben, treibe viele Frauen in Hyperaktivität und Erschöpfung, fügt Prof. Dr. Matthias Lemke hinzu, Chefarzt und ärztlicher Direktor der Rheinischen Kliniken in Bonn. "Daraus können sich massive Essstörungen entwickeln. Manche Mütter fühlen sich als Frau infrage gestellt, wenn sie die Jungmädchenfigur der Tochter beobachten.“

WASCHMITTEL SCHREIBT GESCHICHTE. Die Rollenanforderungen der Frauen haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Anhand des 100jährigen Jubiläums des Waschmittels wurde dies recht gut dokumentiert. Bis zu dieser Erfindung war das Reinigen der Wäsche über Jahrhunderte hinweg eine der schwersten und langwierigsten Hausarbeiten. Erst das Einweichen in Seifenlauge, dann ausgiebiges Kneten und Reiben waren nötig, um den Schmutz aus den Stoffen zu lösen. Anschließend musste die Wäsche gespült, ausgewrungen, getrocknet und im Sonnenlicht gebleicht werden. Diese aufwändige Arbeit konnten sich Hausfrauen erst Anfang des 20. Jahrhunderts sparen. Am 6. Juni 1907 brachte die Firma Henkel & Cie. aus Düsseldorf das weltweit erste selbsttätige Waschpulver auf den Markt. Es enthielt den Bleichstoff Perborat, der dafür sorgt, dass Sauerstoff im Wasser aufperlt und die Schmutzpartikel aus den Fasern entfernt. Das neue Waschmittel erhielt einen Namen, der auf zwei seiner wichtigsten Grundstoffe zurückgeht: Aus Perborat und Silikat wurde Persil. Die Weltneuheit wurde zu einem Markterfolg. Wie gibt es das, dass eine Marke so viele Jahre erfolgreich ist? Weil die Experten für Reinheit vor allem an einer Tradition fest halten - dem Wandel. Seit 100 Jahren hat Persil immer weiter an Verbesserungen und seiner Weiterentwicklung gearbeitet um den Anspruch, das beste Waschmittel seiner Zeit zu sein, gerecht zu werden. Das Erfolgsrezept heißt somit: Persil bleibt Persil, weil Persil nicht Persil bleibt. Darum blickt die Marke auch zum Jubiläum nach vorn. Das Jahr 2007 hat sie unter ein wegweisendes Motto gestellt: "Persil 100 Jahre - Rein in die Zukunft".

REIN IN DIE ZUKUNFT, RAUS AUS DER VERGANGENHEIT. Regisseur Dani Levy bekam eine "Tsunamiwelle der Kritik" für seine Hitler-Komödie "Mein Führer". Damit hatte er aber bereits im Vorfeld gerechnet. Denn Hitler als Komödie ist nicht für Jedermann/frau leicht zu verkraften. Freilich kann der Film an der Katastrophe Hitler nichts mehr ändern, doch hat er es geschafft, mit dem Film neue Bilder zu schaffen. Wie geht es Ihnen denn damit? Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass ich selber nur ganz wenige Menschen der Kriegsgeneration persönlich getroffen habe, die ihr Schweigen über die Gräuel der Vergangenheit durchbrechen konnten. Meine Eltern, Großeltern, Tanten und Onkeln haben alle unter den Verlusten dieser Zeit furchtbar gelitten. Tränen standen allen sofort in den Augen, sobald wir als Kinder mit ihnen sprechen wollten. Nie konnte eine Diskussion mit meiner Mutter, die ihren Vater in den letzten Kriegstagen in Russland verlor, emotionslos verlaufen. Wann immer in meiner Familie der Name Hitler gefallen ist, hangen die Schmerzen der Vernichtung und die Bilder des Holocaust des Nationalsozialismus daran. Als ich vor wenigen Tagen meine Tochter den “2. Weltkrieg“ für einen Geschichtetest abprüfte, fiel mir auf, dass sich erst unsere heutigen Kinder mit den Gräuel unserer Vorfahren neutral und wertfrei auseinandersetzen können. Trocken meinte meine Tochter zu Hitler: “Der hat ja echt einen Voll-Huscher gehabt. Der schaut ja schon auf den Fotos so wahnsinnig und schirch aus. Schrecklich dass ich so etwas lernen muss. So etwas könnte heute nie mehr passieren, da würden wir alle aufpassen.“ Ja! Das hoffen wir alle!

Montag, 7. Mai 2007

7 Kräuter für die schlanke Linie

Gegen Übergewicht sind mindestens sieben Kräuter gewachsen, die dabei helfen, dass man beim Abmagern nicht so viel Hunger leidet und die überflüssigen Kilos schneller dahinschmelzen: Löwenzahn bremst den Appetit, Brennnessel regt den Stoffwechsel (Grundumsatz) kräftig an, Liebstöckel, Thymian und Sellerie sättigen, Schachtelhalm treibt das Wasser aus und Fenchel reguliert die Verdauung.

LÖWENZAHN. Im Löwenzahn sind bisher die höchsten Mengen des Zuckerstoffes Inolin entdeckt worden. Dieses Inolin vermag offenbar übermäßigen Appetit nachhaltig zu bremsen, wie zahlreiche Beobachtungen gezeigt haben. Allerdings geht das Inolin im Löwenzahnsaft weitgehend verloren, weil es beim Pressen der Pflanzen in unlöslicher Form auskristallisiert. Man muss deshalb schon die frischen Blätter täglich als Salat essen.
Wenn man die Blätter selbst sammeln kann, dann ist unbedingt zu beachten: Nicht in unmittelbarer Nähe stark befahrener Straßen sammeln, sondern am besten auf etwas abgelegenen Wiesen und an Feldwegen. Die Blätter dürfen auch schon etwas größer sein. Man ist also nicht nur auf die ganz jungen Pflänzchen angewiesen. Die frisch gesammelten Blätter werden sehr sorgfältig unter flißendem Wasser gewaschen. Sie können dann wie ein normaler Salat angemacht werden, also mit Essig oder Zitronensaft, Pfeffer, Salz und Öl, aber auf alle Fälle – ohne Zucker.

BRENNNESSEL. Bei der Brennnessel sind die den Stoffwechsel ankurbelnden Wirkstoffe im Saft enthalten. Der Schweizer Pflanzenforscher Walther Schoenenberger konnte im Tierexperiment zeigen, dass durch Brennnesselsaft der Grundumsatz bis fast zur Verdoppelung gesteigert werden kann. Der Grundumsatz beträgt beim Erwachsenen durchschnittlich etwa 1.500 Kalorien, die auch verbraucht werden, wenn man nichts tut oder z. B. schläft. Aber nicht nur die Verbrennungsvorgänge werden gesteigert, sondern auch die Wasserausscheidung des Körpers wird angeregt. Es wird empfohlen, täglich drei bis vier Mal ein Likörglas Brennnesselsaft (Reformhaus) zu trinken.

LIEBSTÖCKEL, THYMIAN, SELLERIE. Diese drei Gewürzkräuter wirken vor allem geschmacksverstärkend. Der Geschmack der Speisen wird voller, das heißt, das Essen schmeckt gehaltvoller. Dadurch wird zumindest psychologisch das Gefühl der Sättigung unterstützt und gefördert. Meist ist es nämlich das Fett im Essen, welches den „vollen“ Geschmack vermittelt.
Mit den geschmacksverbessernden Gewürzen kann man also bis zu einem gewissen Grad einen höheren „Gehalt“ der Speisen an Nährstoffen vortäuschen. Liebstöckel und Sellerie wirken dabei zugleich auch leicht entwässernd, was bei jeder Abmagerungskur erwünscht ist. Der Thymian wirkt zugleich unerwünschten Gärungen im Darm entgegen, die vor allem dann leicht entstehen, wenn eine Diät zu eiweißreich wird.

SCHACHTELHALM. Der Ackerschachtelhalm wirkt – als Tee – harntreibend. Zugleich aber kräftigt er auch das Bindegewebe und fördert damit auch die Straffung der Haut, die ja bei Abmagerungskuren leicht erschlafft. Ganz ohne etwas Bewegung, in Form einer geeigneten „Bauch-Gymnastik“, geht es natürlich nicht.
Zum Beispiel: Auf dem Rücken liegen, die Beine hochheben und in der Luft „Rad fahren“. Oder: So oft wie möglich den Bauch für etwa 10 Sekunden lang stark einziehen und nur ganz langsam wieder loslassen. Auch bei schlaffem Magen dient der Schachtelhalm (Zinnkraut) als Kräftigung- und Umstimmungsmittel. Für einen Tee nimmt man drei Teelöffel voll des getrockneten Krautes auf eine Tasse Wasser. Dieser Tee muss für 30 Minuten köcheln. Für die Kur werden morgens eine bis zwei Tassen warm getrunken.

FENCHEL. Als Tee getrunken vertreibt der Fenchel Darmblähungen, stärkt Magen und Darm und beseitigt chronische Verstopfung. Wenn die Blähungen zu stark sind, kann man den Fenchel noch mit Kümmel mischen. Für den Tee nimmt man entweder reinen Fenchel oder eine Mischung von Fenchel und Kümmel zu gleichen Teilen, einen Esslöffel auf zwei Tassen kochendes Wasser und lässt zehn Minuten ziehen. Die zwei Tassen Tee können am Nachmittag und am Abend getrunken werden.

Diese 7-gesundheitswelten-7-Kräuterkur kann man mit jeder Abmagerungsdiät kombinieren. Sie ist aber auch eine ideale Frühjahrskur zur Ergänzung der normalen Ernährung: als Regeneration von Stoffwechsel und Verdauung rundum.

Samstag, 5. Mai 2007

Ganz Persönlich. Ratlose LehrerInnen

Anlässlich des bevorstehenden Muttertages kreisen mir so einige Gedanken im Kopf. Ist nicht Muttersein und Kindererziehung eine der wichtigsten Aufgaben in unserer Gesellschaft? Prägt sie nicht ganz wesentlich die Zukunft der Generation bzw. der Gesellschaft von morgen?
Als Elternvertreter in den Schulklassen meiner Kinder mache ich mir da derzeit so meine Sorgen. Viele Lehrerinnen und Lehrer leiden unter zu großen Klassen und zu kleinen Klassenräumen, mit schlechter und beschmutzter Ausstattung. Dann die ständigen neuen Vorgaben und Vorschriften der Vorgesetzten und Behörden (Berichtswesen, usw.). Aber das Riesenproblem: Die Anzahl der Problemschüler bzw. extrem schwierigen Schüler nimmt stetig zu.
Viele Lehrerinnen und Lehrer fühlen sich eingeengt in ihren erzieherischen und fachlichen Freiheiten und verstehen das Schülerverhalten nicht mehr: Fehlzeiten, Faulheit, Motivationslosigkkeit, Zwischenrufe, Nichtaufpassen, Nervereien, Disziplinlosigkeit, Nicht-gemachte-Hausaufgaben, fehlendes Arbeitsmaterial, Missachtung ihrer Anweisungen und eine unausstehliche Lautstärke. Professionelle Hilfe und Unterstützung und besonders Zeitreserven würden oftmals fehlen.
Also ehrlich, mit den Diskussionen rund um die Gesamtschule reden wir da aber ordentlich am Problem vorbei. Das Gebot der Stunde ist es doch mal die Anhebung des gesellschaftlichen Stellenwertes der Kindererziehung in Betracht zu ziehen.

Mittwoch, 11. April 2007

Gut drauf im April

Mehr als zehn Billionen Zellen, rund 200 Knochen und 400 Muskeln – daraus bestehen wir. Kaum zu glauben. Genial! Das muss man sich mal vorstellen. Was da für ein Wunder in jedem von uns steckt. Und funktioniert. Dank Sinnesorganen, Nerven, Gehirn und Hormonsystem orientieren wir uns in unserer Welt und steuern sämtliche Körperfunktionen. Nach außen grenzen wir uns gegen Mikroben, schädliche Stoffe und Wärmeverlust durch eine Schicht aus Haut und Haaren ab. Mit unserem Immunsystem wehren wir uns gegen Bakterien, Viren oder Parasiten. Und wenn wir durch eine Wunde oder einen Knochenbruch beschädigt werden, dann reparieren wir uns einfach selbst. Fünf Liter Blut pumpen wir jeden Tag mehr als tausendmal durch unseren Körper. Und 100 Milliarden Nervenzellen ermöglichen rund 100 Billionen Verbindungen und 1000mal mehr Zellen wirken zusammen. Das sind mehr als die Milchstraße Sterne besitzt. Klingt komplett, komplex und kostbar.....

Vielleicht eine Spur zu komplett, zu komplex und zu kostbar. Wie anders lässt es sich sonst erklären, dass wir uns die Frage nach der Rentabilität unserer Vermehrung stellen müssen? “Jedes Jahr, dass eine Frau die Geburt des ersten Kindes verzögert, lässt die Einkünfte der Frau um zehn Prozent ansteigen“ so eine rationale und wertfreie Studie der University of Virginia USA). Denn kinderlose Frauen arbeiten um fünf Prozent länger und sind daher besser im Job und kommen damit auch in den Genuss eines kontinuierlichen Gehaltsanstieges. Egal ob ungewollt oder gewollt nicht-schwanger: Finanziell gesehen haben Frauen die später oder gar nicht schwanger werden, davon profitiert, so die Studie. Kurzum: Weibliche Familiengründung darf als wirtschaftliche Fehlentscheidung angesehen werden. Ein komplexer Gedanke in unserem menschlichen Dasein: Wenn wir so genial sind, uns aber nicht mehr fortpflanzen, bleiben wir zwar wirklich kostbar. Aber das dafür komplett! Womit komplett, komplex und kostbar gleich komisch klingt.

Was täte der sichtlich vielseitige Anfangsbuchstabe “K“ ohne dem Wörtchen “Karriere“. Sie ist es, nach der Unzählige von uns streben, hart an der “Marke ICH“ arbeiten und keine Möglichkeit für Kinder sehen. Mal ehrlich, wie soll denn das auch funktionieren. Kinder brauchen nicht nur Zeit und Geld, auch jede Menge Energie. Das Risiko ist außerdem groß, dass der Nachwuchs sich dann gar nicht so entwickelt, wie man es á la Erfolgsrezept Cola, Waschmaschine, Luxusauto und Co. geplant hat. Wenn man sich als Marke in den ICH-Branding-Prozeß am Arbeitsmarkt verkaufen will, stört Kinderzeugung und Familiengründung die EigenPR empfindlich. Spitzenleistungen anbieten, markant sein, sich von seinen Mitbewerbern unterscheiden, sich “on top fo mind“ halten, also ganz oben in der Liste in den Hirnen der anderen - das baut man in unserer Welt durch Leistung im Job auf und nicht durch Windel wechseln. Also kurz: Wer eine klare Markenpersönlichkeit haben will, der muss mehr aus sich machen. Und damit ist nicht die Zellteilung in Form von Babybauch gemeint. Die schräge Idee, für die Marke Mensch Public Relations im Dienste von Erfolg und Ego betreiben, die stammt aber nun nicht von mir. Ich habe ja zwei Kinder relativ früh bekommen und glauben Sie mir: Wenn Selbstmarketing durch Kinderzeugung möglich wäre, wüsste ich es sicherlich. Das Stückchen Gedanken stammt aus dem Buch “Die Marke ICH® “ von Conrad Seidl und Werner Beutelmeyer, erschienen im Redline Wirtschaftsverlag.

Apropos Selbsthilfeprogramm für mehr Power. Gehen Sie doch einmal auf Spurensuche nach “Energie-Vampiren“. Maryan Stone gibt in ihrem gleichnamigen Buch (erschienen im Integral Verlag) gute Fahndungstipps nach Energieräubern. Wer die sind? Nein, nicht Draculas Urenkel. Sondern Menschen, Orte oder Situationen, welche uns unsere Energievorräte anzapfen und schrumpfen lassen. Bis man sich “ausgesaugt“ fühlt. Niedergeschlagen, lustlos, ständig müde, mit anderen Worten es fehlt uns die nötige Energie. Kennen Sie das? Manchmal ist es der ständig nörgelnde Nachbar, ein anderes Mal die intrigante Arbeitskollegin und mitunter auch der eigene Lebenspartner. Da Energie-Sauger meistens subtil und völlig ohne spitze Beißerchen zuschlagen, wird der Angriff auf ihre kostbare Lebensenergie von den Opfern erst einmal nicht so bewusst wahrgenommen. Je nach Charakter sie es abgesehen haben, verwenden die Vitalitätsdiebe verschiedene Methoden auf ihren Raubzügen. Besonders häufig energetisch zur Ader gelassen werden verständnisvolle Idealisten, gutgläubige Sinnsucher, selbstlose Helfer, Schüchterne und ausgeprägte Träumer-Naturen. Haben Sie nun Lust bekommen, das Beuteschema der Alltags-Nosferatus kennen zulernen? Dann sollten Sie sich das unterhaltsame Buch der Australierin zur Gemüte führen.

Lassen Sie sich durch meine Buchtipps ein wenig den Lesekopf verdrehen. Immerhin steht in dem Monat am 23. April ein besonderer Tag bevor. Der Welttag des Buches. Nichts also für Lesemuffeln. Obwohl es diese meiner Meinung nach sowieso nicht gibt. Lesemuffel wird oder bleibt man nur, wenn man noch nicht die richtigen Bücher für sich gefunden hat. Eine Buchklassikerin, welche vielen, vielen Kindern den Einstieg in die Buchwelt ermöglicht hat und es noch immer tut, ist “Die Nöstlinger. 1970 schrieb Christina Nöstlinger als Mutter zweier Töchter ihr erstes Kinderbuch “die feuerrote Friederike“. Dieses wurde auf Anhieb ein Erfolg. Seither sind über hundert Titel von ihr erschienen und in viele Sprachen übersetzt worden. Meine Kinder sind bereits die dritte Generation von Nöstlinger-Lesern und bei uns kugeln jede Menge Bücher von ihr herum. Bücher, in denen sie die Wirklichkeit mit all ihren Freuden, Sorgen und Nöten so schildert, dass sich sowohl Kinder wie auch Erwachsene ernst genommen fühlen. Bücher, in denen sie schwerwiegende Probleme behandelt, verzwickte Familienverhältnisse, Scheidung und Ehekrise, Frustration und Flucht, Frauen- und Männerrollen, Schulprobleme, Umweltschutz und immer wieder ein Plädoyer für die Selbstbestimmung des Kindes hält. Nie fehlen bei ihr der köstliche Humor und die Ironie und ihre einzigartige Sprache mit den vielen Wortschöpfungen und Neuzusammensetzungen. Christine Nöstlinger hat mit ihren Büchern etwas geschafft, was gar nicht so einfach ist. Sie wollte, dass ein Erwachsener auch etwas von der Geschichte hat, die er seinen Kindern vorliest. (Info: HYPERLINK "http://www.welttagbuch.at" www.welttagbuch.at)

Können Sie sich noch an den “Dschi-Dschei-Wischer-Dschunior“ von Christine Nöstlinger erinnern? Seine kleinen wie die großen Sorgen und Nöte begleitete ganz Österreich täglich morgens im Jahr des Kindes 1979. Die Aussprüche des jungen “Wischers“durchs Radio wurden jedoch nicht immer nur goutiert. Ließ er doch den Mythos vom immer seeligen Kind und den stets perfekten Eltern mit einer lustigen Frische links liegen. Das ist nun schon wieder paar Jährchen her. Und schwups, schon befinden wir uns in einer vollkommen anderen Welt. Einer Vernunftgesteuerten und klar definierbaren. Computer, Technik, weltweite Netzwerke – alles ist in geregelten Bahnen. Bei so viel Logik könnte man glatt meinen, dass Magie und Mystik nur noch in Form von Glückskeksen oder japanischen Bambusgewächsen vorkommen. Weit verfehlt. Immer mehr Menschen tragen gerne "bedeutungsvolle" Armreifen, Piercings oder Halsketten. Bücher über vergangene Kulturen, Zauber, Rituale, Hexen und Esoterik boomen. Vielleicht als mystischen Gegenpol zur allzu vernünftigen Welt? Je rationaler unsere Gesellschaft wird, desto größer scheint die Sehnsucht nach dem Geheimnisvollen zu werden.

Unsere Gesellschaft verändert sich derzeit verdammt schnell. Erschreckend schnell. Wenn man es genau betracht. Trendforscher Joseph Scheppach vom Zukunftsinstitut Matthias Horx drückte es so aus: “Um die nächste Hürde der Informationsgesellschaft bewältigen zu können, benötigen wir ein neues Verständnis der kulturellen und sozialen Dimension von Technik. Eine Evolution von High Tech zu Smart Tech.“ Was das ist? Kommunikationsfähigkeit und der Umgang mit Menschen. Das rät der Forscher jungen Menschen sich anzueignen. Es sei das Wichtigste, denn die fachlichen Qualifikationen wird ein junger Mensch hinkriegen. Viel wichtiger sei es mit Menschen reden zu können, so Scheppach. Tut das nicht gut, das zu hören? Ich dachte echt schon, schön langsam übernehmen klappernde Automaten sämtliche Funktionen von Menschen. (SN)

So abwegig ist das nicht. Sprachmodule machen auch das schon möglich. So kann die Kafeemaschine heute schon nach meinen Wünschen fragen: "Espresso, Kaffee oder Durstlöscher". Nach verrichteter Arbeit verabschiedet sich der Automat mit einem freundlichen "Lassen Sie es sich schmecken". Oder Ärzte können mittels Sprachsteuerungen Einstellungen am Monitor von Operationsgeräten vornehmen. Kinder lernen die Sprache mittels Massenchip in cleveren interaktiven Spielzeugen. Und über Bahnverbindungen informieren Sprachcomputer präzise, geben Kinotipps, nehmen Bestellungen entgegen, beraten Kunden kompetent bei der Installation technischer Geräte, erfassen Zählstände, servieren Tickets, vergeben sichere Passwörter oder erinnern Schuldner an ausstehende Zahlungen. Sie sehen, rund um die Uhr sind die flinken Helfer bereits heute im Einsatz. Also keine Hirngespinste.

Geräusche sind damit in unserer technisierten Welt allgegenwärtig. Viele fallen uns schon gar nicht mehr auf: Der Verkehr, die vielen kleinen und großen technischen Hilfsmittel, die unser Leben erleichtern sollen. Und nicht zu vergessen: die Freizeitaktivitäten: Sie alle bilden einen grenzenlosen Lärmteppich und zählen zu den ältesten der Umweltproblemen unserer Tage, welche von breiten Bevölkerungsschichten wahrgenommen und beklagt wird. Während langer Zeitspannen hatte der Urmensch nur die Geräusche der Natur auszuhalten. Es traten Geräusche sehr hoher Lautstärke auf. Doch sie waren meistens verknüpft mit lebensbedrohenden Vorgängen, z.B. dem Gebrüll von Raubtieren, Sturm, Hochflut, Blitzschlag oder Erdrutsch. Lärm bedeutete Gefahr und erregte Angst. Der Philosoph, Pädagoge und Psychologe Eduard Spranger meinte einmal dazu: “In den letzten Jahrzehnten verstärkt sich die Intensität der nahezu pausenlos auf uns einwirkenden Geräusche dermaßen, dass man die völlige Vernichtung unseres geistigen Lebens befürchten muss!“ Warum ich Ihnen darüber berichte, fragen Sie sich nun vielleicht? Weil am 20. April 2007 der “Tag gegen Lärm“ stattfindet. Er sollte uns daran erinnern: Ruhe ist ein Grundbedürfnis für Wohn- und Lebensqualität, Erhaltung der Gesundheit und Vitalität. Und sollte eigentlich als Grundrecht in jedem Umwelt- und Parteiprogramm stehen, ebenso wie der Schutz der Flora und Fauna.