Blödsinnige Artikeln
Heute las ich mein Lieblingsthema in einer Tageszeitung: Die HPV-Impfung. Der Konsum von Kaffee soll gegen den HPV-Virus helfen!
Heute las ich mein Lieblingsthema in einer Tageszeitung: Die HPV-Impfung. Der Konsum von Kaffee soll gegen den HPV-Virus helfen!
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Dieter Altermiller
um
Montag, September 01, 2008
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Heute geht es um unsere Zukunft. Wann geht es nicht darum, werden Sie vielleicht denken?
Und ja, da haben Sie schon recht. Es geht doch wirklich immer um unsere Zukunft.
Die Frage stellt sich nur, ob diese auch immer geplant werden muss und besonders kann? "Planung ist das halbe Leben", meinen die einen. Andere wie Winston Churchill oder Peter Ustinov meinen wiederum: "Planung bedeutet, den Zufall durch den Irrtum zu ersetzen" Also......! Was denn nun...? Das Thema verfolgt mich derzeit von allen Seiten. Nicht nur dass tagtäglich jede Menge Meldungen bei mir hier in der Redaktion einlaufen mit Prognosen zukunftsorientierter Unternehmen. Alle wollen erzielbare finanzielle Überschüsse und die genaue Planung dafür umfasst mehrere Jahre. Da gibt es nicht nur eine Planung, sondern auch eine Prognose, eng gekoppelt mit Zukunftsdaten wie Bewertungs-, Bilanzierungstichtag und Planungszeitraum. Privat hörte ich letztens auch einmal, dass ich chaotisch wäre und mir die Planung fehlen würde. Also jetzt mal praktisch gedacht: Da ist doch jede Planung, gemessen an der später eintretenden Wirklichkeit, falsch. Die Frage ist nur, wie falsch? Gibt es denn die richtige Balance von Planung und Chaos? Ja, die gibt es. Denn ganz ohne Planung geht es nicht. Doch ich bin überzeugt: Der derzeitige extreme Zukunftsplanungstrend ist zu viel des Guten. Im Hinterkopf sollten wir stets bedenken, dass die Zukunft einfach nicht immer planbar ist. Aber sie ist wünschbar und voll neuer Hoffnungen und Ideen. Und Ideenfabriken entstehen immer aus einem Nichts nach dem Motto "Probieren über Studieren" bzw. einem "Einfach-nur-wild-drauf-los", versehen mit einem Patzen an Kreativität, und die......die entsteht immer nur an der Grenze zum Chaos, ganz ohne Planung!
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Dieter Altermiller
um
Freitag, August 29, 2008
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“Leben ist das was passiert, während du gerade dabei bist, andere Pläne zu schmieden” , hat John Lennon zu Lebzeiten einmal wunderschön formuliert.
Und wir wissen selber alle, wie schnell im Leben sich alles ändern kann.
Quasi über Nacht.
So hat es nun auch Prof. Bankhofer erlebt. Nach langjähriger Zusammenarbeit mit dem WDR wurde er über Nacht plötzlich hinauskomplimentiert. Anonyme Blogger warfen ihm Schleichwerbung vor, dokumentierten den Vorwurf gekonnt aufbereitet auf Youtube und sendeten vor sechs Tagen das Datenmaterial an den ARD, WDR, Das Erste, den Presserat, Werberat und an die deutschen PR Gesellschaft eV, die sich um die Wahrung des PR Codices kümmert.
Quasi über Nacht und als Bankhofer erwachte, war bereits ein großer Bankhofer Hype im Gange.
Stündlich ein neuer Bericht, ein neuer Blog. Die Homepage von Prof. Bankhofer www.prof.bankhofer.at bzw. www.prof-bankhofer.de erlebt explosionsartige Zugriffe.
Dass er keine Stellungnahme zu den Schleichwerbungsvorwürfen auf seiner Homepage gibt, war zu erwarten. Wer ihn persönlich kennt, weiß wie traurig, enttäuscht und sprachlos gerade Bankhofer über die ganze Sache nun ist.
Traurig und enttäuscht auch viele seiner Anhänger, seine Gegner und Neider dagegen hoch erfreut.
Wer in der Öffentlichkeit steht, hat natürlich nicht nur Freunde, sondern auch Feinde.
Wer dazu noch in Sachen Gesundheit öffentlich Meinung bezieht, umso mehr. Besonders wenn seine Aussagen nicht ins Konzept der „Evidence-Based-Medicine (EBM)“ passen.
Bankhofers Gesundheitstipps haben wohl kaum etwas mit den medizinischen Schlagwörtern „Qualitätssicherung“ und „Health Technology Assessment“ am Hut.
Wissenschaftliche Medizin steht im krassen Gegensatz zu intuitiver und erfahrensbasierter Medizin wie irgendwelche Melissen-Kräuterchen.
Denn empirische Forschungen belegen ganz genau, wie und wann und warum unser Körper auf welches Medikament reagiert - und zu reagieren hat.
Und systematische Fehler liegen im medizinischen Erkenntnisprozess vor, wenn Zuwendung, Aufmerksamkeit, Optimismus, Hoffnung und Vertrauen plötzlich Heilungserfolge zeigen.
Ich arbeite seit mehr als 14 Jahren als Journalistin im Gesundheitsbereich und kann nur eines sagen: Schreib oder stirb, lautet das Motto.
Nicht nur unter Journalisten wie Bankhofer.
Sondern auch Menschen in akademischen Disziplinen wie Mediziner und Wissenschafter stehen seit einigen Jahren unter steigendem Publikationsdruck.
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evi
um
Montag, Juli 28, 2008
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Sommer ist draussen und in der Stadt nix los. Die Straßen hier in Wien sind beinahe leer.
Auch unser Redaktionshund wuschelt einsam und verlassen auf der Hundezone herum und wartet auf Spielgefährten.
Während ich auf einer Parkbank sitze und mit einer Freundin plaudere..... und plaudere..... und plaudere....
Und bei welchen Thema landen wir wieder einmal? Klar doch - wie immer bei unseren pubertierenden Kindern!
Doch diesesmal bekommt unser Gespräch einen wahrhaft tiefsinnigen "touch": Schuld und Sünde und Beichte.
Wow, was für drei schwerwiegende Begriffe. Meinen wir anfangs, doch dann stellen wir fest, dass alle drei längst an bedrohlicher Dimension verloren haben. Nix ist heut mehr so wie früher zu Großmutters Zeiten. Scheinbar haben uns Psychiater und Psychotherapeuten erfolgreich von Gewissensbissen und Schuldgefühlen befreit. Die moderne Hirnforschung tat dann noch den Rest und hält den Menschen prinzipiell ohnehin nicht für schuldfähig. Also "sündigen" wir heute bestenfalls noch, wenn wir ein Stück Torte essen oder ein Glas über den Durst trinken. Kirchenvertreter und Theologen beklagen bereits das Verschwinden der Sünde und meinen, dass viele Menschen kein Bewusststein mehr für richtig und falsch hätten.
Auch wenn ich die Begriffe "Schuld und Sünde und Beichte" in unserer freiheitlichen Gesellschaft nicht mehr sehr zeitgemäß finde. Der Wunsch nach Zuspruch der Vergebung und nach Erlösung von Schuld und anderen Lasten ist heutzutage größer denn je. Und er drückt so vielen von uns mit Schmerzen aufs Gewissen und auf die Seele.
Dabei sollte es nicht um die Pflege von Schuldgefühlen gehen. Sondern um das Eingestehen von Fehlern.
Wer Kinder hat, kommt nicht umher sich mit dem "Richtig und dem Falsch" und mit "Schuld und Sünde und Beichte" zu beschäftigen.
Das sind wir nicht nur unseren Kindern, sondern auch unserer nächsten Generation schuldig.
Denn: Zerstört ist schnell etwas.
Manches dauert ewig bis es wieder aufgebaut ist.
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evi
um
Montag, Juli 21, 2008
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"Es war einmal im tiefen Wald als ein kleiner Hirsch namens Bambi geboren wurde. Schnell verbreitet sich die freudige Nachricht im Wald, und alle Tiere versammelten sich, um den jungen Prinzen zu begrüßen....“
Tränenbäche vergoss meine Tochter als sie den Walt-Disney-Zeichntrickfilm zum ersten Mal anschaute und sah wie Bambi durch die Kugel eines Jägers seine Mutter verlor.....schluchz!
So, drei Generationen hat es gedauert bis auch "Bambi" zu einer Krankheit mutieren musste.
Unter dem "Bambi-Syndrom“ versteht man einen kindlichen, idealisierenden Zugang zur Natur, der diese als verniedlichte Idylle versteht, in der es weder Unrecht noch Grausamkeit gibt und der die Gesetze, Notwendigkeiten und die Brutalität der Natur ausblendet.
Das Syndrom befällt neuerdings immer mehr Kinder. Besonders jene, die täglich mehrere Stunden in digitalen Fantasiewelten - vorm Fernseher oder Computer - und wenig in der frischer Waldluft verbringen.
Laut dem "Jugendreport Natur " hat heutzutage nur jeder dritte Schüler zwischen 12 und 15 Jahren jemals in seinem Leben einen Käfer oder Schmetterling auf der Hand gehabt.
Dadurch hat die Jugend von heute ein diffuses, verklärtes Bild der Natur, sieht den Wald als verletzliches, schutzbedürftiges Symbol schlechthin und hat eine "erlebnisfeindliche Naturmoral", so der "Jugendreport Natur".
Bitte, bevor Sie nun weiterlesen, lassen Sie sich diese Wörterkombination...."erlebnisfeindliche Naturmoral".... langsam auf der Zunge zergehen.
Jeder Zweite geht davon aus, dass im Wald grundsätzlich keine Blumen oder Beeren gepflückt werden dürften. 80 Prozent glauben, es sei verboten, Käfer, Regenwürmer oder Frösche in die Hand zu nehmen, so der Report weiter.
Also ich sage Ihnen was da krank daran ist: Krank ist dass kranke Krankheiten erfunden werden.
Denn irgenwann läuft jedem Menschen einmal ein Käfer übern Weg, steigt er unabsichtlich auf einen Regenwürmer oder sieht einen Frosch herumhüpfen.
Und spätestens dann ist das "Bambi-Syndrom" geheilt.
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Dieter Altermiller
um
Mittwoch, Juni 25, 2008
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Werbefuzzys haben das Thema schon massenweise verarbeitet: Männer und Frauen sind verschieden, die Evolution hat es so gewollt. So finde ich mich als Cyber-Wesen mit einem Multitasking-Betriebssystem in der heutigen Zeit zurecht. Zwar witzelte mein Sohn letztens "Achtung! Mami steht kurz vor dem Kurzschluß" als ich seine Wunde verarztete, nebenbei mit ihm über seine Hausaufgaben sprach, das Telefon klingelte, der Hund bellte, die Tochter "Jump-Style" zu lauter Musik übte und mir im Kopf der stressige Gedanke an den bevorstehenden Redaktionsschluss hängte. Aber Kurzschluss? Der ist leider nicht drinnen!
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evi
um
Samstag, Juni 21, 2008
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Jö, nun gibt es auch im Verkehr bereits ein Coaching.
Gerade eben haben es meine Ohren aus dem Radio vernommen, frisch aus dem Äther der Nachrichten.
Also nein, nicht doch das was Sie denken.
Verkehrscoaching findet auf der Straße statt. Und vermittelt dort die Gabe, bewusst Auto zu fahren und nebenbei noch Kraftstoff einzusparen. Eine Gabe, die bei den gestiegenen Kraftstoffpreisen gar nicht schlecht klingt. Blöd nur, dass ein solches Coachsemiar gleich so viel kostet wie ein ganzer Tank.
Aber was solls. Coaching ist eben so in, dass man dies nicht hinterfrage sollte und lieber nachdenken sollte, wo man überall gecoacht werden möchte. Denn nicht nur für Politiker und Unternehmer, Gewerkschaftsbosse und Bankdirektoren ist dies heutzutage wichtig, auch der kleine Mann von nebenan braucht heute schon einen Lebensreisebegleiter in Form eines Coaches.
Der Begriff "Coach“ stammt nämlich aus der englischen Sprache und bedeutet dort Kutsche. Dieser Begriff beschreibt also ein Instrument, das es Menschen ermöglicht, von einem an einen anderen Ort zu gelangen.
Coaching kann daher auch als Entwicklungsinstrument bezeichnet werden.
Vorbei sind also die komplizierten Zeiten, in denen wir noch unsere Familien, Freunde und Kollegen fragen mussten, wenn wir nicht mehr weiter wussten. Auch die Pfarrer oder Friseure, die stets einen guten Rat parat hatten und je nach Glauben und Gusto ihren hilfreichen Senf zu der Sache taten, haben ausgedient.
Heute ist guter Rat teuer, sehr teuer! Und hat daher gleich einen neuen Berufsstand ins Leben gerufen.
Dass die Sache nicht so einfach ist, zeigt sich sichtlich daran, dass es noch immer kein verbindliches Berufsbild mit Qualitätsstandards und Qualitätssicherungssysteme für Trainer und Coaches gibt.
Ich werde geduldig warten, denn es interessiert mich schon sehr, wie meine Authentizität nicht nur trainiert, sondern auch qualitätsmäßig gemessen werden kann.
Hoffentlich braucht es dazu dann keine Peitsche für den Kutscher - hoppala, ich meine Coacher.
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evi
um
Mittwoch, Juni 18, 2008
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Mein Name ist Evelyne Huber und ich schreibe hier meine Lifestyle-Rubrik.