Montag, 5. Mai 2008

Kinder zu haben ist schön!

Darf ich denn überhaupt heute noch so laut von mir posaunen? Wo sich doch die „gute Hoffnung“ zunehmend verringert? Und Schwangerschaft, Geburt und die Pflege eines Säuglings heutzutage nur mehr als komplizierte Angelegenheit angesehen wird, welche Sorgen und Ängste weckt.
Je älter und selbstständiger meine eigenen Kinder nun werden, desto komischer wirken mir die Diskussionen rund um das Thema „Kinderkriegen“. Ist es nicht logisch, dass die Ankunft eines Winzlings den Alltag komplett umkrempelt und plötzlich alles größtenteils unplanbar macht?
"Es ist wahrlich nicht immer einfach mit einem solchen Kontrollverlust umzugehen", meint Paarberaterin und Diplompädagogin Ingrid Löbner dazu. "Genau das scheinen aber Frauen heute nicht mehr gelernt zu haben. Zu sehr sind beide Geschlechter in der Berufswelt verankert und die dort gültigen Kriterien wie Kontrollierbarkeit, Machbarkeit, Planbarkeit sind für junge Mütter bzw. das „neugeborene“ Paar plötzlich nicht mehr gefragt."
Worüber diskutieren wir eigentlich?
Dass Mutterwerden heißt, Kontrolle abzugeben? Eigene Wünsche hintanzustellen und auch mal nichts anderes zu schaffen als sich „nur“ um den Winzling mit seinen zunächst grenzenlosen, aller Planung entzogenen Bedürfnissen zu kümmern?
Die Natur hat sich etwas dabei gedacht, wie sie uns Frauen die Anlage gab, Mutter zu werden. Und sie gibt uns dafür auch viel zurück. Was? Eine Menge.
Aber wenn Sie Ihre Gesundheit planen und kontrollieren wollen, dann ein besonderes Zuckerl: Noch Jahrzehnte nach der Geburt befinden sich Zellen des Fötus in der Mutter und helfen ihr Krankheiten zu bekämpfen und gesund zu bleiben.

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