Donnerstag, 10. April 2008

Z´sammräumen - daran arbeite ich noch! Sie auch?

Räumen Sie auch so ungern auf? Letztens ging es mir so durch den Kopf: Wann eigentlich lernt ein Mensch das Aufräumen? Im zarten Alter von 3 Jahren? Wenn er inmitten all seiner süßen kleinen Spielzeuge sitzt? Oder mit Eintritt in die Schule mit 6 Jahren? Wenn das eigene Zimmer droht mit Schulklumpert überzugehen. Oder gar erst als Pubertierender? Wenn die Motten, der Dreck und Zigarettenqualm das Tageslicht nicht mehr duchlassen?
Nein, ich weiß ich es selber nicht. Ich weiß nur eines - und das ganz bestimmt: Wenn man erwachsen ist, dann lernt man es auf jeden Fall. Und zwar mit den eigenen Kindern.
Nehmen wir doch als Beispiel mein Sohn. Bei diesem herrscht der Wahnsinn im Kinderzimmer. Als Aufräummuffel von Beruf war er nun mit 12 Jahren zum ersten mal eine Woche mit seiner Schule auf Skikurs. Weg von Mama der keppelnden Aufräumsirene, hin zu weiteren 5 gleichaltrigen Leidensgenossen.
Von den vielen Zimmern, die es dem Lehrpersonal während dieser Woche zu überwachen galt, war seines das bei weitem Unordentlichste.
Das Schlimmste, so seine Worte, war das Bettenmachen und das Aufräumen. Das Thema duschen und frische Unterwäsche will ich hier gar nicht weiter behandeln.
Die fünf weiteren Jungs im Zimmer schienen ebenfalls einen unterentwickelten Ordnungssinn zu besitzen.
Kurz zusammengefasst: Im Zimmer herrschte Anarchie. Sichtlich hat sich keiner der Jungs in Sachen Aufräumen engagiert.
Aber ich sag´s Ihnen: Mein Sohnemann kam so gut gelaunt zurück, wie noch nie. Alle Handschuhe bestanden aus zwei. Nichts, wirklich nichts war verbummelt.
Wie heißt das Sprichwort: „Nur der Kleingeist hält Ordnung, das Genie überblickt das Chaos“.

1 Kommentar:

Dieter Altermiller hat gesagt…

Ist total genial und so gut beobachtet!