Donnerstag, 13. März 2008

Nachträgliches zum Weltfrauentag

Als Frau, Journalistin, Partnerin und nicht zuletzt Mutter - und als solche Familienmanagerin, Erzieherin, Köchin, Pflegerin, Wäscherin, Psychotherapeutin - hab ich ihn doch leider glatt versäumt.
Den internationalen Tag der Frauen, am 8. März.
Wissen Sie, da hatte ich nämlich mit meinen vielfältigen Funktionen einfach so viel um die Ohren, dass ich ihn verschlief.
Dabei brannte es mir doch so sehr unter meinen Fingernägeln, Ihnen ein paar Gedanken zum Weltfreuentag zu schreiben. Genauer gesagt, über die blöden Stereotypen über Frauen und Männer in der Medienwelt.
Als Journalistin könnte ich Ihnen jede Menge Erlebnisse erzählen, aber da reicht der Platz selbst hier im Internet nicht aus.
Also machen wir es kurz und einfach.
Wo stehen wir? Wir Frauen? Schlagen Sie doch bitte die heutigen Zeitungen und Magazine auf. Wo steht da etwas über Frauen? Wie wird über sie berichtet, wie oft und wo ist eine Frau in welcher Position mit welcher Kleidung und in welcher Größe und Position abgebildet und wird Ihre Funktion und Ihr Titel genannt?
Sie werden beobachten wie frauenfrei die Blätter sind oder wie schmückend Frauen oft an der Seite eines Mannes dargestellt werden und wie schön ihr Wasserfall-Dekollete aussehen kann.
Nein, nein, ich bin nicht neidisch auf die Männerdominanz, ich würde nur auch mal ganz gerne einen Mann mit nacktem Oberkörper in der Zeitung sehen.
Also im Ernst: Frauen dürfen keine Konkurrenz zu Männern sein.
Wir Frauen sind super und sollten einfach nur zu gleichen Teilen unsere Gesellschaft bereichern, Entscheidungen treffen und Meinungen in den Medien bilden dürfen wie Männer.

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