Montag, 1. Oktober 2007

Spurensuche mit GPS

„Siehst du! Hättest du dir jetzt ein Navi-Gerät angeschafft, würden wir hier nicht stehen“, sagte meine Schwester letztens, als wir zum Begräbnis unserer Tante fuhren und uns höllisch verfahren hatte. Der Friedhof war ja aber auch so ziemlich der Entlegenste, den ich je besuchen musste. Und meine Schwester fuhr mit mir in meinem Auto mit. Ihr Navigationsgerät war somit nicht da und mein guter, alter Stadtplan musste nun herhalten. Sogleich begann also eine wilde Diskussion unter uns beiden. Ja gut, sie hatte recht: Innerhalb weniger Jahre ist GPS alltäglich geworden. Und es stimmte, kaum jemand steigt heute noch ohne Navi ins Auto. Und auch Radfahrer und Wanderer möchten schon gar nicht mehr darauf verzichten. Und es ist ja toll, dass es mittlerweile sogar GPS-Tracker gibt, mit denen sich Schulkinder, Hunde, Autos oder Frachtcontainer problemlos verfolgen lassen. Also mag es ja schon sein, dass ich mit meinem Stadt-Land-Planer in Papierform altertümlich denke. Aber - ach! Hab ich Ihnen schon erzählt, dass meine Schwester ihr Auto deswegen nicht benutzen konnte und mit mir mitfuhr, weil irgendjemand Böser in der Nacht ihre Autoscheibe eingeschlagen hatte um das Navi-Gerät zu stehlen? Um ihr Auto und das Navi zu schützenl, muss sie nun das neue Gerät beim Aussteigen immer in der Handtasche verstecken. So läuft das eben heutzutage mit der Spurensuche. Infos: www.elektor.de

Keine Kommentare: