Montag, 15. September 2008

In 5 Tagen ist Weltkindertag....

In unserer Redaktion hängt ein ganz großes Schild, auf dem steht: „Erwachsene müssen Kinder beschützen und vor Schaden bewahren“.
Jeden Tag wenn ich ins Büro komme, lese ich es und stimme stumm zu.
Am 20. September - also in fünf Tagen - bekommt dieser Spruch meine noch größere Zustimmung:
Da ist nämlich Weltkindertag.
Die Gründerväter der Vereinten Nationen verfolgten mit der Einführung dieses Tages drei Ziele:
Neben dem Einsatz für Kinderrechte und der Förderung der Freundschaft unter den jungen Erdenbürgern sollten sich die Regierungen einmal im Jahr öffentlich verpflichten, die Arbeit des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen UNICEF zu unterstützen.
Die Idee stieß auch auf Zustimmung:
Bereits ein Jahr später beteiligten sich 40 Länder und 50 Jahre später bereits mehr als 145 Ländern.
Seit dem ersten Weltkindertag hat sich die Lage der Kinder weltweit verbessert.
Die Kindersterblichkeit hat sich in den letzten 30 Jahren halbiert.
Noch nie gingen so viele Kinder zur Schule wie heute.
Dennoch bleibt viel zu tun:
Fast ein Drittel der weltweit rund 2,1 Milliarden Kinder und Jugendlichen wächst in extremer Armut auf.
Noch immer sterben knapp elf Millionen Kinder, bevor sie das fünfte Lebensjahr vollendet haben, die meisten an vermeidbaren Krankheiten wie Masern oder Durchfall.
246 Millionen Mädchen und Jungen zwischen fünf und 17 Jahren schuften für Hungerlöhne, um das Überleben ihrer Familie zu sichern.
In Sri Lanka und im Norden Ugandas werden Kinder und Jugendliche noch immer als Kindersoldaten missbraucht.
Wir Erwachsene sollten uns stets bewusst machen, welche Verantwortung wir für unsere Kinder tragen!
Denn somanche seelische und körperliche Verletzung eines Mädchen oder Jungen macht die Rückkehr in ein normales Leben schwierig oder gar unmöglich. (Quelle: www.unicef.de)

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