Es geht um unsere Zukunft...
Heute geht es um unsere Zukunft. Wann geht es nicht darum, werden Sie vielleicht denken?
Und ja, da haben Sie schon recht. Es geht doch wirklich immer um unsere Zukunft.
Die Frage stellt sich nur, ob diese auch immer geplant werden muss und besonders kann? "Planung ist das halbe Leben", meinen die einen. Andere wie Winston Churchill oder Peter Ustinov meinen wiederum: "Planung bedeutet, den Zufall durch den Irrtum zu ersetzen" Also......! Was denn nun...? Das Thema verfolgt mich derzeit von allen Seiten. Nicht nur dass tagtäglich jede Menge Meldungen bei mir hier in der Redaktion einlaufen mit Prognosen zukunftsorientierter Unternehmen. Alle wollen erzielbare finanzielle Überschüsse und die genaue Planung dafür umfasst mehrere Jahre. Da gibt es nicht nur eine Planung, sondern auch eine Prognose, eng gekoppelt mit Zukunftsdaten wie Bewertungs-, Bilanzierungstichtag und Planungszeitraum. Privat hörte ich letztens auch einmal, dass ich chaotisch wäre und mir die Planung fehlen würde. Also jetzt mal praktisch gedacht: Da ist doch jede Planung, gemessen an der später eintretenden Wirklichkeit, falsch. Die Frage ist nur, wie falsch? Gibt es denn die richtige Balance von Planung und Chaos? Ja, die gibt es. Denn ganz ohne Planung geht es nicht. Doch ich bin überzeugt: Der derzeitige extreme Zukunftsplanungstrend ist zu viel des Guten. Im Hinterkopf sollten wir stets bedenken, dass die Zukunft einfach nicht immer planbar ist. Aber sie ist wünschbar und voll neuer Hoffnungen und Ideen. Und Ideenfabriken entstehen immer aus einem Nichts nach dem Motto "Probieren über Studieren" bzw. einem "Einfach-nur-wild-drauf-los", versehen mit einem Patzen an Kreativität, und die......die entsteht immer nur an der Grenze zum Chaos, ganz ohne Planung!
(QUELLE: www.prime.co.at)